Diagnostik

Röntgendiagnostik im Implantationszentrum Ružević

Vor jedem zahnärztlichem Eingriff wird eine Analyse des Mundzustandes des Patienten durchgeführt. Die Diagnose wird durch eine zahnärztliche Untersuchung des Mundes des Patienten, zunächst durch Einsatz von Intraoralkameras gemacht, und dann durch Röntgen mit dem modernsten digitalen RTG-System mit extrem niedrigen Strahlenmengen.

Je nach Situation und der erforderlichen Analyse machen wir folgende Aufnahmen:

  • Kleine Intraoral RVG Aufnahmen – Ihr Vorteil ist, dass das Bilder durch einen digitalen Sensor sofort auf dem Monitor erscheint. Das Bild ist von perfekter Sauberkeit und durch das Speichersystem steht es uns immer zur Verfügung.
  • 2D-Panoramabilder (Orthopantomogramm) – Röntgenbild beider Kiefer. Die Vorteile sind: Die Aufnahmemöglichkeit ohne Öffnung des Mundes, der Bereich einer breiten anatomischen Region, die geringe Strahlungsmenge, die Geschwindigkeit und Benutzerfreundlichkeit.
  • 3D CBCT mehrschichtige Bilder der Zähne und Kiefer. Der Vorteil dieser Aufnahmeart, CT Computertomographie CT, im Unterschied zu normalen Orthopantomogrammen in der Mehrschichtigkeit der Aufnahme selbst. Die Mehrschichtigkeit kann bis zu 0,5 mm gehen und somit besteht keine Gefahr, dass uns in der Analyse etwas entgeht.

Für die Zwecke der Chirurgie und Implantologie, und um bei der Planung des zukünftigen Implantats oder einem anderen Eingriff die aktuelle Situation zu analysieren, machen wir immer CBCT Schichtaufnahmen, woraus wir eine 3D Darstellung des Kiefers formen.

Um den, dem Auge unsichtbaren Anfangskaries zu entdecken, verwenden wir die revolutionäre Methode der Laser-Detektion von Karies. Mit Hilfe der fortschrittlichen DiagnoDENT-Technologie können wir auf Grund des Unterschieds der Fluoreszenz der gesunden und kariösen Zahnsubstanz schnell und schmerzlos auch die geringste Störung in der Zahnstruktur erfassen. Wir garantieren unseren Patienten bestmögliche Dienstleistungen mit Aufnahmen, welche dauerhaft in unserem System gespeichert werden, und welche wir immer, und zu jeder Zeit zur Hand haben können.

Die Funktionsdiagnostik und Funktionstherapie in Implantationszentrum Ružević

Millionen von Menschen in Europa leiden an chronischen Kopfschmerzen und verbrauchen eine große Menge an Schmerzmitteln. Was wenig bekannt ist, aber sehr wichtig, dass gerade der Verbrauch von Medikamenten chronische Kopfschmerzen verstärkt und zu Nierenerkrankungen führt. Noch weniger bekannt ist, dass 50-70% der Kopfschmerzen ihren Ursprung in den Zähnen, der Kau- und Halsmuskulatur und den Kiefergelenken haben. Der Fachbegriff für diese funktionellen Erkrankungen ist Myoarthropathie oder im weiteren Sinne CMD – craniomandibuläre Dysfunktion. Eine wissenschaftlich anerkannte Methode welche sich mit diesem Problem beschäftigt ist die Funktionsdiagnostik und Funktionstherapie.

Störungen des stomatognathen Systems

  • Schlechte Prothetik, unphysiologische Konfiguration der Kaufläche, zu hohe oder zu niedrige Konstruktion, unphysiologische vertikale oder horizontale Relationen können zu Änderungen der Kopfstellung, der Stellung der Halswirbelsäule, und der Wirbelsäule führen und so die gesamte Statik stören.
  • Die Folgen sind neuromuskuläre Koordinationsstörungen, was oft zu schmerzender Kau-, Nacken- und Schultermuskulatur sowie zu Kopfschmerzen, neuralgischen Störungen, Migräne mit ähnlichen Begleiterscheinungen, Ohrgeräuschen, Hörstörungen und Schwindel führt. (So​​genannter absteigender Weg.)
  • Umgekehrt können Funktionsstörungen im Bereich des Beckens, ein funktionell verkürztes Bein, wegen der Kompensationsstellung der Wirbelsäule, zu Änderungen der Position des Unterkiefers und damit zu Koordinationsstörungen der Kaumuskulatur mit schmerzhaften Begleitsymptomen führen. Nur eine systematische interdisziplinäre Arbeit ermöglicht es Ihnen, die richtige Diagnose zu stellen und eine spezifische Therapie durchzuführen.
  • Die funktionelle Diagnose basiert auf klinischer manueller und instrumenteller Analyse des Kausystems (einschließlich der Kaumuskulatur, des Kiefergelenks und der gesamten Statik).
  • Die funktionelle Therapie basiert auf der Entspannung des gesamten Neuromuskulatursystems (physio-manuelle Therapie und spezielle Schienen zur Entspannung der Kaumuskulatur). Falls erforderlich wird eine Korrektur der Position des Unterkiefers gemacht.

Klinisch manifestiert sich CMD in vielen Symptomen, wie Schmerzen der Kaumuskulatur, Kiefergelenke, in Bereichen des Gesichts und Kopfes, sowie im Bereich der Hals- und Schultermuskulatur und der gesamten Wirbelsäule. Chronische psychische Anspannung, Stress, sei es bei der Arbeit oder privat, führen zu unbewusstem Abbau angesammelter Aggression über die Zähne in Form von Zähneknirschen oder -zusammenbeissen. Auch jede minimal erhöhte Plombe, Krone oder Brücke führt zu einem erhöhten Tonus der Kaumuskulatur und zu Schmerzen der Kaumuskeln, des Kiefergelenks, der Nacken- und Schultermuskulatur sowie im Bereich der Wirbelsäule. Wenn diese Schmerzen chronisch werden verringert das selbstverständlich die Lebensqualität. Frauen leiden unter CMD sechs Mal mehr als Männer.

Ursache und Analyse von Dysfunktionen

  • Stress
  • Psychologische Faktoren
  • Orthopädische Probleme
  • Okklusionsstörungen
  • Psychologische Fakten (Angst)
  • Physische Faktoren (Feuchtigkeit, Kälte)
  • Trauma (auch grobe Extraktion)
  • Hormonelle Faktoren

Von größter Bedeutung ist, dass Ärzte und Zahnärzte ein umfangreiches Wissen in diesem Bereich besitzen, um den Patienten kompetente Hilfe leisten zu können. Nur eine physiologische Beziehung zwischen dem unteren und der oberen Kiefer, sowie die natürliche Konfiguration der Kaufläche bei Plomben, Kronen und Brücken sowie Prothesen, bieten eine physiologische Funktion von Kaumuskeln und Kiefergelenken. Heute gibt es sichere Diagnoseverfahren auf Grund derer auch eine wirksame Therapie möglich ist. Neben der klinischen und manuellen Analyse wird in der Diagnose zunehmend auch die moderne Elektronik verwendet werden, welche auch geringste Störungen im Bereich der Kauflächen und Kiefergelenke aufzeigt. Millionen Zähne werden jedes Jahr unnötigerweise wegen starker Schmerzen gezogen, welche tatsächlich gar nicht aus dem Bereich der Zähne kommen, sondern aus einer bestimmten Region der Gesichts-, Hals und Schultermuskulatur und Schmerzen in einen bestimmten Bereich der Zähne projizieren. Im Prinzip handelt es sich um ein hyperaktives Muskelknötchen des Kopfes oder des Halses (Triggerpunkt) von dem der Schmerz in einem bestimmten Zahn projiziert wird. Es ist genug, die Topographie der Triggerpunkte zu kennen, das schmerzhafte Knötchen zu finden und durch Massage zu beseitigen. Dieser Zahnschmerz verschwindet sogleich.

ARCUSdigma – Unterstützung für die Funktionsdiagnostik zur Behandlung und Therapie

Elektronischen Bewegungsanalyse in der prothetischen Therapie

Der Zeitaufwand zur Korrektur der Malokklusion und das Risiko von Schäden an der Keramik bei der Durchführung der angeführten Korrekturen können überwiegend oder vollständig durch die Bewegungsanalyse vermieden werden. Der ARCUSdigma bestimmt in nur wenigen Minuten präzise alle Einstellungen des Artikulators und hilft dem Zahnarzt die zentrische Position des Unterkiefers zu bestimmen.

Die elektronische Bewegungsanalyse in der Diagnostik

Störungen des Temporomandibulargelenks werden einer wachsenden Zahl von Patienten diagnostiziert. Der ARCUSdigma analysiert und dokumentiert Bewegungen des Temporomandibulargelenks und den therapeutischen Prozess für die Tiefendiagnose. Der ARCUSdigma lokalisiert schmerzhafte Temporomandibularstellungen mit Hilfe besonderer, optional erhältlicher Analysesoftware. Ein integriertes Berechnungsmodul ermöglicht eine für die Ordination orientierte therapeutische Auffindungsrealisierung mit dem KaVo PROTARdigma Artikulator sofort nach der Diagnose. Somit wird es möglich, nicht nur die notwendige therapeutisch Okklusion zu verwirklichen, sondern auch zum ersten Mal, eine dynamische Okklusion im Dentallabor durchzuführen, und für die Verwirklichung dieses Verfahrens nicht eingeschränkt zu sein, was auf dem Behandlungsstuhl Zeit in Anspruch nimmt.

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Funktionellen Zahnprothesen Ersparnis, aufgrund der massiven Reduzierung der Okklusionanpassung im Mund des Patienten.

  • Kalkulation aller Einstellungen für den KaVo PROTARdigma 9 Artikulator in weniger als 10 Minuten. Der PROTARdigma 9 Artikulator stellt die Voraussetzungen für die Entwicklung einer funktionellen Kaufläche sicher.
  • Montieren des Oberkiefermodells gemäß dem KaVo Transfersystem oder einer individuellen Festlegung der Achse.
  • Analyse der zentrischen Position des Unterkiefers, zum Montieren des Unterkiefermodells (optionell mit elektromyographischer Unterstützung).

Elemente der Funktionsdiagnostik

  • CMD – craniomandibuläre Dysfunktion
  • Demonstration der klinischen, manuellen und instrumentellen Analyse
  • Stomatologische Therapie bei Dysfunktionen
  • Okklusionsschienen
  • Michigan Schiene
  • Funktionsprinzipien der Schienen und technische Ausführung
  • Okklusionskonzepte
  • Prothetische Rehabilitation
  • Gegenseitige Abhängigkeit zwischen dem stomatognathen System, der Okklusion und der Statik
  • Gegenseitige Abhängigkeit zwischen dem stomatognathen System und der Wirbelsäule
  • Interdisziplinäre Arbeit zwischen Zahnärzten und Physiotherapeuten
  • Stellen einer spezifischen Diagnose
  • Arbeitsdiagnose und Therapie
  • Grundlagen der Diagnostik und Therapie bei CMD-Patienten für Physiotherapeuten
  • Behandlungsprinzipien

Von diesem kurzen Überblick wird deutlich, wie wichtig es ist, die Abhängigkeit und Verbundenheit zwischen funktionell verbundenen Strukturen von Kopf, Nacken und Wirbelsäule zu kennen, um mit gezielter Diagnostik (oft interdisziplinär) eine wirksame Therapie zu ermöglichen, die Patienten von chronischen Schmerzen befreit, welche die Arbeitsfähigkeit und mentale Gesundheit beeinflussen. Alles beginnt vom Kiefergelenk (Temporomandibulargelenk). Idealenfalls sind sie zentriert und symmetrisch. Die Position Ihrer Kiefergelenke, hängt größtenteils auch von der Richtigkeit Ihres Bisses ab. In Abhängigkeit vom Biss wirken auf Ihre Gelenke Kräfte, welche die Gelenke belasten können und in Folge dessen diese nach links, rechts, vorwärts oder rückwärts bewegen können. Dabei kann bei jedem Gelenk eine andere Bewegungen sein. In Folge solchen Drucks auf die Gelenke kann es auch zur Dislokation des Gelenks kommen, d. h. Eine Dislokation der Gelenksplatte.

Auf mögliche Störungen (Dysfunktionen) der Funktion der Kiefergelenke haben eine Reihe von Faktoren Einfluss, wie z.B.:

  • abnormaler Biss
  • schlechte erstellte Prothesen
  • schlecht angebrachte Plomben
  • schlechten Gewohnheiten (Zähne zusammenpressen und Zähneknirschen, Nagelkauen und Lippenbeissen)
  • ein Schlag in den Kiefer oder das Gelenk
  • usw.

Symptome die bei dieser Form einer Störung auftreten sind:

  • Knacken der Gelenke
  • Ohrensausen (Tinitus)
  • Schmerzen im Gesicht und Kopf
  • Unfähigkeit den Kiefer weit zu öffnen
  • Nicht ordnungsgemäßes Öffnen der Kiefer (Kiefer tanzt links-rechts)
  • Schmerzhaftes öffen des Kiefers
  • usw.

Eine Kiefergelenksstörung bringt ein Ungleichgewicht in den ganzen Körper und kann eine Reihe von anderen Problemen im ganzen Körper hervorrufen. Insofern Sie bereits Probleme mit den Kiefergelenken haben wird durch ihre Untersuchung und Analyse auf den Behandlungsprozess und die Beseitigung Ihrer Symptome und Beschwerden zugegangen. In der Zahnmedizin wird zunehmend bewusst, wie wichtig dieser Zweig ist. Das IDC Ružević verfolgt mehr als 10 Jahre allen positiven Trends im Bereich der Funktionsdiagnostik in der EU und auf der ganzen Welt und versucht sie in seine Arbeit zu integrieren. Wir sind in der Lage, wenn wir Ihr Problem nicht dauerhaft lösen können, zumindest bestmöglich bei der Lösung zu Helfen, wobei wir die neueste Ausrüstung für die Funktionsdiagnostik und -Therapie verwenden. Neben spitzenmäßiger funktioneller und kosmetischer Prothetik, Orthodontik, Chirurgie mit Implantologie wird das Personal des IDC Ružević mit seinem Wissen Ihre Beschwerden kleiner und Ihr Lächeln schöner machen. In Zusammenarbeit mit der Poliklinik Tranfić lösen wir in Teamarbeit dieses für den Patienten komplexe und für die meisten Ordinationen unlösbare Problem. Heute, wo der Stress ein fester Bestandteil des täglichen Lebens ist, gewinnen diese Probleme und die funktionelle Therapie immer mehr an Bedeutung.

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