Sedierung

Was mich erwartet…

Anweisungen für Patienten

Wie funktioniert das Verfahren der bewussten Sedierung?

Sedierung ist ein Zustand des reduzierten Bewusstseins welches durch die Verabreichung bestimmter Medikamente erreicht wird, welche auf das zentrale Nervensystem wirken. Es gibt verschiedene Stufen der Sedierung:

Bewusste Sedierung – wird als eine Technik definiert, mit welcher man durch Verwendung von einem oder mehreren Medikamenten einen Zustand der verringerten Aktivität des Zentralnervensystems erreicht bis hin zu einem Gefühl der Ruhe im Patienten, was die Durchführung bestimmter Behandlungen ermöglicht, aber dabei der verbale Kontakt mit dem Patienten während der gesamten Zeit aufrecht erhalten wird. Die Medikamente und Techniken, mit denen die bewusste Sedierung durchgeführt werden, führen nicht zur Bewusstlosigkeit.

Der modernste Anästhesieapparat am Markt aus der Familie AESPIRE, mit dem wir bewusste und tiefe Sedierung durchführen, verfügt über einen extrem weiten Arbeitsbereich und einen großen Arbeitsmonitor, auf dem der Anästhesiologe alle notwendigen Parameter für den Gesundheitszustand des Patienten überwacht. Dem Patienten gibt das komplette Ruhe und Komfort für jedes Verfahren, und sei es auch das schwierigste, und dem Chirurgen vereinfacht es die Arbeitsverfahren maximal, und seien es auch die langwierigsten.

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Tiefe Sedierung – Technik, bei der man durch Verwendung von einem oder mehreren Medikamenten einen Zustand der verringerten Aktivität des Zentralnervensystems bis hin zum Bewusstseinsverlust des Patienten erreicht. Es gibt keinen verbalen Kontakt mit dem Patienten und es besteht die Möglichkeit einer Schwächung der selbständigen Erhaltung der Atemwege. Von der Vollnarkose unterscheidet sie sich durch den Umfang der Operation, welche in diesem Zustand durchgeführt werden kann. Die Durchführung der tiefen Sedierung erfordert in jedem Fall die Anwesenheit eines Anästhesiologen.

Wozu dient die Sedierung?

Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Durchführung einer ganzen Reihe von Eingriffen, welche von sich allein aus nicht mit einem erheblichen Maß an Schmerzen verbunden sind, dennoch ein unangenehmes Gefühl für den Patienten darstellen. Faktoren, die zu der Tatsache beitragen, können mit einer unangenehme Lage des Patient auf dem Behandlungsstuhl, unangenehmen Geräuschen, Beschwerden in Verbindung mit der Lokalanästhesie, in Zusammenhang stehen… Daher spielt die Sedierung eine wichtige Rolle bei der Ermöglichung, dass eine zahnärztliche Behandlung für Sie eine möglichst angenehme Erfahrung wird.

Wie wird das Verfahren der bewussten Sedierung selbst durchgeführt?

Bei der Ankunft in der Zahnklinik, werden Sie durch das anästhesiologische Team erwartet, welches sich während des Verfahrens und unmittelbar danach um Sie kümmern wird. Gemeinsam mit Ihnen wird es Ihren ausgefüllten Fragebogen über den Gesundheitszustand ansehen und Ihnen einige grundlegende Fragen stellen. Patienten, welche die Kriterien erfüllen, und der Gruppe von gesunden Personen oder Patienten mit gut kontrollierten Systemerkrankungen angehören, können die Vorteile der Sedierung ausnützen. Wenn Sie Fragen zur Sedierung haben, werden sie diese mit dem Anästhesiologen besprechen. Er wird Ihnen alle Details in Zusammenhang mit den geplanten Maßnahmen und deren Vorteile und mögliche Risiken erklären, bevor Sie die Zustimmung zur Durchführen derselben unterzeichnen.

Vorgehensweise:

Nachdem wir Ihnen den Arm mit einem Lokalanästhetikum eingeschmiert haben, wird ein kleines Kunststoffröhrchen in eine Ihrer peripheren Venen eingeführt, in der Regel auf der Rückseite der Hand oder in den Unterarm, durch die Sie die Medikamente erhalten. Es wird die übliche Überwachung an Sie angeschlossen – Pulsoximeter (ein “Klämmerchen”, mit dem an der Spitze des Fingers die Sauerstoffsättigung des Blutes gemessen wird) und der Atemfluss über der Nase, und, falls erforderlich, wird noch eine andere Überwachung (EKG, Blutdruckmesser, …) hinzugefügt. Die bewusste Sedierung wird durch Anwendung von Medikamenten erreicht. Die Arzneimittel werden intravenös bis zu zehn (10) Minuten vor den zahnärztlichen Eingriffen verabreicht, und ihre Anwendung wird während der gesamten Operation fortgesetzt. Der Patient sieht wach und bewusst aus, öffnet die Augen auf Ansprache hin und antwortet auf gestellte Fragen, aber ist nicht der verstreichenden Zeit bewusst und empfindet keine Angst. Dabei stören ihn keine Klänge, und ihm ist auch nicht unbequem. Nach Abschluss des Eingriffs sind Sie noch für die nächsten 20 Minuten unter der Aufsicht des Fachpersonals im Aufwachraum. Nach dem Nachlassen der Wirkung der Mittel gehen Sie mit Ihrer Begleitung nach Hause. Es gibt viele Faktoren von denen das Niveau der Sedierung abhängt – Art der Zahnbehandlung, Dauer der Zahnbehandlung… Die Sedierung ist für größere und schwerere Eingriffe in der Mundhöhle vorgesehen, die länger als 20 Minuten dauern. Sie wird für radikalere, umfassendere und schmerzhaftere Eingriffe (Implantologie, Prothetik…) verwendet. Sie wird auch für kleinere Zahnbehandlungen bei Patienten empfohlen, welche ausgeprägte Angst zeigen.

Vor dem Verfahren der bewussten Sedierung:

Lesen Sie die Patientenanweisungen sorgfältig durch und halten sich genau an die Angaben, um mögliche Komplikationen und Unannehmlichkeiten zu vermeiden! Es ist nicht gestattet 6 Stunden vor dem geplanten Zahnärztlichen Eingriff mit Sedierung zu trinken oder zu essen. Außerdem: bis zu 2 Stunden vor dem Eingriff ist es nur erlaubt reines Wasser zu sich zu nehmen.

Kontaktieren Sie uns voll Vertrauen für alle weitere Informationen!